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Englisch für Kinder: FAQ


1.  Englisch schon im Kindergarten? Warum so früh?  


Jedes Kind hat, wenn es auf die Welt kommt, die angeborene Fähigkeit eine Sprache zu erlernen, Laute zu imitieren, Wörter zu verstehen und schließlich ganze Sätze zu bilden. Diese Fähigkeit ist in den ersten 6 Lebensjahren besonders ausgeprägt. 

Gerade in der Kindergartenzeit vom 3. bis zum 6. Lebensjahr verfügt das Gehirn des Menschen über eine besonders hohe Formbarkeit. Prägende neuronale Netze werden angelegt, die wichtige Bedingungen für das spätere Wissen und die lebenslange Lernfähigkeit schaffen. Dies bedeutet, je früher man mit einer Sprache konfrontiert wird, umso besser beherrscht man sie als Erwachsener. Frühes Sprachen lernen fordert zudem nachweislich die gesamte geistige Entwicklung.

Englisch lernen im Kindergarten sollte aber nicht bedeuten, dass die Schule in diesem Fach zeitlich vorverlegt wird. Hier geht es nicht um Vokabeln und Grammatik lernen und auswendig lernen. Im Kindergarten soll ein vertrautes Gefühl für die Sprache geschaffen werden. Die Sprachmelodie wird eingängiger. Die Hemmschwelle gegenüber einer fremden Sprache wird niedriger. Dies geschieht ausschließlich auf spielerische Weise. Hauptsache, die Kinder haben Spaß und kommen zwanglos und ohne jeden Leistungsdruck mit der neuen Sprache in Berührung.

2.  Wir sprechen schon zwei Sprachen zuhause. Wie kommen Kinder mit einer dritten Sprache zurecht?  

Unserer Erfahrung nach, sind zweisprachige Kinder besonderes motiviert und aufnahmebereit für Sprachen.  Dies wird auch von Sprachforschern bestätigt: Kinder, die zweisprachig aufwachsen, bauen für beide Sprachen nur ein Netzwerk aus Nervenzellen im Gehirn auf. Dieses Netzwerk nutzen sie dann sogar, wenn sie später weitere Sprachen lernen wollen. Einsprachige Kinder dagegen müssen für jede später erlernte Sprache ein völlig neues Netzwerk anlegen.  Zweisprachig aufwachsende Kinder lernen somit flexibler - jedenfalls, wenn es um Sprachstrukturen geht. 

3.   Sollen Migrantenkinder auch eine weitere Sprache im Kindergarten lernen?  Sollten diese nicht erst mal Deutsch lernen? 
 
Ich muss zugeben, ich war zuerst auch etwas skeptisch, unsere Erfahrungen damit sind aber sehr, sehr positiv.  Englischunterricht hat sich als  wunderbare Integrationsgelegenheit  bewährt.  Es ist manchmal sehr frustrierend für Migrantenkinder ihren Alltag in einer deutschen Kita zu bewältigen.  Sie fühlen sich oft benachteiligt und ausgeschlossen.  Beim Englischunterricht sind aber alle gleich!  Weil alle zusammen etwas neues lernen, sind die Migrantenkinder nicht mehr benachteiligt.  Im Gegenteil, als Zweisprachler haben sie sogar oft einen Vorteil.  

Hier ein Beispiel:  Der Papa von Gabi hat sich bei mir eines Tages bedankt.  Seit die Familie von Ghana nach Hamburg gezogen war, hatte Gabi jeden morgen geweint als sie in die Kita musste.  Sobald sie mit dem Englischunterricht angefangen hatte, sagte der Papa, wachte sie jeden Montag mit einem Lächeln auf und sagte "Heute ist Englisch Tag!".  Der Sprachunterricht, wo alle Kinder zusammen auf dem gleichen Lernstand sind,  hat ihre Motivation und ihr Selbstbewusstsein aufgebaut.  

4.  Wie wird der Englischunterricht abgerechnet?  
 

Wir bieten zwei Möglichkeiten an:  


A. Englischunterricht wird mit der Kita abgerechnet.  Diese Möglichkeit hat den Vorteil, dass alle Kinder die Gelegenheit haben Englisch zusammen zu lernen.  Englisch wird in den normalen Kita Tagesablauf integriert und ermöglicht eine natürliche Umgang mit der englischen Sprache. 


B.  Englisch wird direkt bei den Eltern abgerechnet.  Diese Möglichkeit hat den Vorteil, dass keine extra Kosten für die Kita entstehen.  Nur Eltern die Interesse haben, kriegen ein Anmeldungsformular mit SEPA-Lastschriftmandat.  Diese Variante ist nur mit unserem Spiel- und Lernkreis Angebot möglich und wird erst effektiv durch die volle Unterstützung der Kitas. 


5. Bieten Sie einen Newsletter an? 


Ja!  Alle Kitas und Eltern kriegen einen monatlichen Newsletter.  Hier werden unsere neuen Themen vorgestellt, mit den neue Vokabeln, Geschichten und Lieder. Somit haben die Eltern auch die Gelegenheit auf Wunsch mit Ihren Kinder Zuhause zu üben.  Auch wichtige Infos sind dabei.